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Die cobra Datenbankstruktur: Zusatztabellen, Untertabellen, freie Tabellen

Wer die drei Tabellentypen von cobra versteht, kann fast jedes Datenmodell abbilden – vom Vertragsregister bis zur Geräteverwaltung. Das wichtigste Grundlagenwissen für Administratoren.

Illustration: Datenbankzylinder mit verknüpften Tabellen

cobra ist im Kern eine flexible Datenbankoberfläche – vergleichbar mit Microsoft Access, aber mit deutlich benutzerfreundlicherer Oberfläche und fertigen CRM-Funktionen. Diese Flexibilität ist der Grund, warum cobra in so unterschiedlichen Branchen läuft. Und sie steht und fällt mit dem Verständnis der drei Tabellentypen.

Die drei Tabellentypen

1. Zusatztabellen (ab ADRESS PLUS)

Zusatztabellen hängen an der Adresse und erweitern sie um strukturierte Zusatzinformationen: Verträge, Maschinen beim Kunden, Mitgliedschaften, Teilnahmen. Jeder Eintrag gehört zu genau einer Adresse.

2. Untertabellen (ab CRM PLUS / One-Tarife)

Untertabellen bilden 1:n-Beziehungen unterhalb von Zusatztabellen ab – etwa die Wartungstermine (Untertabelle) zu einer Maschine (Zusatztabelle) beim Kunden (Adresse). Damit werden mehrstufige Strukturen möglich.

3. Freie Tabellen (ab CRM PRO / je nach One-Tarif)

Freie Tabellen sind adressunabhängig – eigenständige Datenmodelle, die Sie bei Bedarf mit Adressen verknüpfen: ein Objektregister, ein Veranstaltungskatalog, eine Artikelliste. Das ist die Königsdisziplin der cobra Anpassung.

Welche Version kann was?

Version / Tarif Zusatztabellen Untertabellen Freie Tabellen Felder je Tabelle
ADRESS PLUS 3 – – 200
CRM PLUS 16 32 – 995
CRM PRO / BI 16 32 bis 64 995
One Essential 3 3 1 995
One Grow 16 32 8 995
One Max unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt 995

Als Feldtypen stehen Text, Zahl, Datum, Auswahlliste, logisches Feld (Ja/Nein) und Memo zur Verfügung.

Die fünf häufigsten Fehler im Datenmodell

  1. Zu viele Felder in der Haupttabelle – alles an die Adresse zu klemmen macht Masken unübersichtlich und Auswertungen unmöglich
  2. Freitext statt Auswahllisten – aus „Kunde", „kunde" und „KD" wird nie eine saubere Selektion
  3. Fehlende Beziehungen – Informationen, die in eine Zusatztabelle gehören, landen im Bemerkungsfeld
  4. Kryptische Feldnamen – „ZF3_alt" versteht in zwei Jahren niemand mehr
  5. Fehlende Pflichtfelder – was nicht erzwungen wird, wird nicht gepflegt

Unser Angebot: Datenmodell-Konzeption

Wir planen Datenmodelle auf dem Papier, bevor umgebaut wird: Anforderungsanalyse, Konzept, Umsetzung in cobra, Schulung und Dokumentation. Auch gewachsene Strukturen renovieren wir behutsam – meist ohne Datenverlust und im laufenden Betrieb. Beim Umstieg auf cobra One ist der Datenmodell-Check ohnehin Pflicht: Er entscheidet mit über den richtigen Tarif.

Sprechen wir über Ihr cobra

Ob Tariffrage, Update-Stau, Serverumzug oder ein Projekt, das nicht vorankommt: Beschreiben Sie kurz Ihre Situation – wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer ehrlichen Einschätzung.

  • Mehr als 15 Jahre cobra Erfahrung – vom Einzelplatz bis zur Konzernlösung
  • Ehrliche Beratung: auch, wenn weniger Lizenzen die bessere Antwort sind
  • Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags