Warum Industrievertrieb ein eigenes CRM-Profil hat
Industrievertrieb ist Beziehungsarbeit über Jahre. Vom ersten Messekontakt über die Spezifikationsphase mit Technik und Einkauf bis zum Rahmenvertrag vergehen Monate, und danach beginnt mit Service und Ersatzteilgeschäft oft die profitabelste Phase. Ein CRM muss deshalb die gesamte Lebenslinie eines Kunden abbilden, nicht nur den Verkaufstrichter.
Was Industrieunternehmen in cobra abbilden
- Key-Account-Strukturen: Konzernhierarchien, Standorte und viele Ansprechpartner je Kunde, mit Funktionen, Zuständigkeiten und vollständiger Kontakthistorie
- Mehrstufiger Vertrieb: Verkaufschancen mit Phasen, Prognose und Wiedervorlagen; Vertriebsgebiete auf der Karte mit MAP+PLUS, Besuchstouren mit TOUR+PLUS
- Maschinen- und Anlagenregister: ausgelieferte Maschinen als freie Tabellen mit Seriennummern, Wartungsverträgen und Servicehistorie je Anlage
- Service und Tickets: Störmeldungen als Vorgänge mit Verantwortlichen und Eskalation; das Service-Team vor Ort nutzt die Mobile CRM App und hängt Fotos direkt an das Ticket
- Messe und Leadmanagement: Visitenkarten-Scan per Lead App, mit dokumentierter Werbeeinwilligung direkt am Stand
- ERP als führendes System: Umsätze, Belege und offene Posten aus der Warenwirtschaft am cobra Kontakt, per Standardschnittstelle (microtech, Lexware, in One Max auch SAP) oder über die cobra API mit n8n
Aus der Praxis: Arbeitslisten statt Dashboards
Ein Vertriebsprojekt, für das wir 2021 den cobra CRM Award erhalten haben, lässt sich gut auf den Industrievertrieb übertragen. Alle im Vertrieb sollten ihre Auswertungen direkt in cobra bekommen. Den Unterschied machten am Ende nicht die Dashboards, sondern gefilterte Reiter wie „Interessenten“ oder „After-Sales“, die jeder Person zeigen, welche Anrufe und E-Mails heute anstehen. Die ganze Geschichte steht im Beitrag cobra CRM Award 2021.
Unsere Tarif-Einschätzung
Industrieprojekte landen fast immer bei cobra One Grow oder One Max. Entscheidend sind die Zahl der eigenen Datenmodelle (Maschinen, Verträge, Projekte) und der Integrationsbedarf. Ehrlich gesagt: Ein Vertriebsinnendienst mit zehn Anwendern braucht kein Max; ein Unternehmen mit Anlagenregister, Workflow-Automatisierung und SAP-Anbindung schon. Das klären wir in der Tarifberatung anhand Ihrer Prozesse.
In größeren Projekten stößt jeder Standard irgendwann an Grenzen, etwa bei Konfiguratoren, Branchensoftware oder Sonderprozessen. Dafür koordinieren wir eine Individualprogrammierung mit einem erprobten Pool spezialisierter cobra Entwickler. Die Ausgabeseite mit Angebotsdokumenten, Serienbelegen und Projektberichten deckt oft schon PRINT+PLUS ab.
So läuft ein Projekt ab
Wir empfehlen einen Fahrplan in Stufen statt eines kompletten Zielbilds zum Start, weil die Akzeptanz im Vertriebsteam über das ganze Projekt entscheidet. Wir treten dabei als Umsetzer an und bringen bei Programmierbedarf Entwickler aus unserem Pool als Verstärkung mit:
- Erstgespräch und Prozessaufnahme: kostenlos; wie läuft heute ein Kunde vom Messekontakt bis zum Servicefall?
- Stufe 1, Vertrieb: Firmen, Ansprechpartner, Kontakthistorie und Verkaufschancen, dazu Schulung des Vertriebsteams
- Stufe 2, Service: Anlagenregister, Tickets und Mobile CRM für die Technik
- Stufe 3, Integration: ERP-Anbindung und Workflows, wenn die Datenstruktur steht
- Begleitung: Support, Updates und regelmäßige Durchsicht, ob Tarif und Lizenzen noch passen
Häufige Fragen
Ersetzt cobra unser ERP?
Nein, und das soll es auch nicht. Das ERP bleibt führend für Artikel, Aufträge und Rechnungen. cobra übernimmt die Beziehungsebene mit Ansprechpartnern, Besuchen, Verkaufschancen und Service. Umsätze, Belege und offene Posten aus der Warenwirtschaft zeigt cobra per Schnittstelle am Kontakt, damit der Vertrieb nicht zwischen zwei Systemen wechseln muss.
Mit welchen ERP-Systemen lässt sich cobra verbinden?
Für einige Systeme gibt es Standardschnittstellen, etwa für microtech und Lexware, in cobra One Max auch für SAP. Andere Systeme verbinden wir über die cobra API mit n8n als Middleware. Welcher Weg für Ihr ERP passt, prüfen wir vor dem Angebot anhand der Daten, die tatsächlich fließen sollen.
Reicht cobra One Grow, oder brauchen wir One Max?
Das hängt an den eigenen Datenmodellen und der Integration. Grow bringt acht freie Tabellen, 16 Zusatztabellen und fünf Workflows mit, One Max hebt diese Grenzen auf und bietet die SAP-Anbindung. Grow kostet ab 54 €, Max ab 79 € je Nutzer und Monat netto (Stand Oktober 2026). Die Abwägung zeigt der Tarifvergleich.
Kann unser Service-Team cobra unterwegs nutzen?
Ja, mit der cobra Mobile CRM App für iOS und Android, die in den cobra One Tarifen enthalten ist. Das Service-Team sieht Anlage, Historie und offene Tickets und hängt Fotos direkt an den Vorgang. Die Daten bleiben auf Ihrem Server, die App greift verschlüsselt darauf zu.
