cobra CRM Cloud Base hieß bis zur Neuordnung der Tarife cobra One Base. Der Tarif existiert weiter – als günstigster Einstieg in die cobra CRM Cloud, mit 19,00 € netto pro Nutzer und Monat. In der Kommunikation von cobra spielt er seit der Umbenennung allerdings kaum noch eine Rolle: Auf der Preisübersicht des Herstellers stehen heute Cloud Essential, Grow und Max im Vordergrund.
Was der Name-Wechsel bedeutet
Die Umbenennung ist mehr als Kosmetik. Sie macht sichtbar, wohin das Produkt gehört: nicht zu den One-Tarifen mit dem bewährten Classic-Kern, sondern zur neu entwickelten Cloud-Linie. Wer in den letzten Monaten über „cobra One Base" gelesen hat, findet dasselbe Produkt heute unter „cobra CRM Cloud Base".
| bis September 2026 | seitdem |
|---|---|
| cobra One Base | cobra CRM Cloud Base |
| cobra One Essential / Grow / Max | unverändert |
| — | cobra CRM Cloud Essential / Grow / Max (neu) |
Was in Cloud Base enthalten ist
- Kontakt- und Adressverwaltung: Personen und Unternehmen, Haupt- und Nebenadressen, Ansprechpartner und Kommunikationsdaten – strukturiert erfassen, pflegen, recherchieren
- Touchpoint-Management: Jeder Berührungspunkt – Telefonat, Termin, Gespräch, digitale Nachricht – wird chronologisch erfasst und einer Person oder Firma zugeordnet
- E-Mail direkt aus dem CRM, mit Vorlagen; versendete Nachrichten landen automatisch in der Touchpoint-Historie
- Benutzer- und Rechteverwaltung: wer darf was sehen, bearbeiten, exportieren
- cobra FORMS und cobra EVENT in einer Basic-Ausführung
- cobra One Login für Cloud und Classic, optional mit Zwei-Faktor-Authentifizierung
- cobra AI für Eingabehilfen und Empfehlungen
- DSGVO-Funktionen: Sperrvermerke, Double-Opt-in-Dokumentation, differenzierte Zugriffsrechte – betrieben in der deutschen Cloud
Die vollständige Produktbeschreibung des Herstellers finden Sie auf unserer Hauptseite unter cobra One Base (dort noch unter dem alten Namen).
Und was nicht
Das ist der Punkt, an dem wir deutlich werden, weil der Preis sonst in die Irre führt: Cloud Base ist im Kern eine Adressverwaltung mit Kontakthistorie. Alles, was ein CRM darüber hinaus ausmacht, beginnt erst bei Cloud Essential – etwa Sales Pipeline Management, die nativ integrierte Cloud-Telefonie, Beziehungsdiagramme und Live-Dublettenbereinigung. Newsletter, Automatisierung und eigene Objekte kommen noch später.
Der Sprung von 19 € auf 36 € ist damit kein Aufpreis für ein paar Extras, sondern der Schritt von der Adressverwaltung zum Vertriebswerkzeug.
Für wen Cloud Base reicht
- Sehr kleine Teams, die Kontakte, Historie und E-Mails sauber an einem Ort führen wollen – und sonst nichts
- Gründer, die heute mit Excel oder Outlook arbeiten und einen ersten strukturierten Schritt suchen
- Zweitnutzung: wenige Arbeitsplätze, die nur nachschlagen und dokumentieren müssen
Für wen eher nicht
- Alle, die Verkaufschancen steuern wollen – dafür fehlt die Pipeline
- Bestandskunden mit gewachsener Datenbankstruktur (Zusatztabellen, Untertabellen, freie Tabellen)
- Unternehmen mit Pflicht zur lokalen Datenhaltung oder besonderen Compliance-Vorgaben
- Anwender, die auf Erweiterungen und Schnittstellen der Classic-Welt angewiesen sind
Unsere ehrliche Einschätzung: 19 € klingen verlockend, und für ein Kleinstteam, das wirklich nur Adressen und Gesprächsnotizen führt, ist Cloud Base in Ordnung. Aber ein Tarif, den der Hersteller selbst nicht mehr prominent bewirbt, ist selten die Basis für die nächsten fünf Jahre. Wenn Sie mehr vorhaben als nachschlagen und dokumentieren, rechnen Sie Cloud Essential mit – der Unterschied kostet 17 € im Monat, der Funktionssprung ist deutlich größer.
Sie möchten Cloud Base live sehen, bevor Sie sich entscheiden? Sprechen Sie uns an – wir zeigen Ihnen das System in einer Online-Präsentation und vergleichen es ehrlich mit den Classic-basierten One-Tarifen.