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cobra CRM Cloud: das neu entwickelte Cloud-CRM

cobra CRM Cloud läuft vollständig im Browser, ohne eigenen Server, mit KI von Anfang an. Es ist kein Nachfolger der klassischen cobra Versionen, sondern ein eigenständiges Produkt mit eigener Technologie. Wir ordnen ein, für wen es passt – und für wen nicht.

Die vier Tarife der cobra CRM Cloud als Stufen: Base ab 19 Euro als günstiger Einstieg, Cloud Essential ab 36 Euro mit 360-Grad-Kundensicht und Cloud-Telefonie, Cloud Grow ab 54 Euro mit eigenen Objekten und Newsletter, Cloud Max ab 79 Euro mit vollem API-Zugang, Single Sign-on und Protokollierung. Der Hinweis darunter nennt die Zielgruppe laut Hersteller: CRM-Einsteiger, Start-ups und kleine Teams.
Die vier Cloud-Tarife als Stufen – Base steht seit der Neuordnung im Hintergrund.

cobra CRM Cloud ist der zweite Zweig der cobra Produktwelt: ein CRM, das vollständig in der Cloud läuft und direkt im Browser bedient wird. Kein Server, keine Installation, kein SQL-Server – Sie melden sich an und arbeiten los. cobra positioniert das Produkt als „AI-first CRM. Made in Germany": KI-Funktionen sind von Anfang an Teil des Konzepts, gehostet wird in Deutschland.

Das Wichtigste vorab: die Cloud-Linie ist ein Neuanfang

Anders als cobra One Essential, Grow und Max basiert cobra CRM Cloud nicht auf dem klassischen cobra Kern. Es ist eine komplette Neuentwicklung – mit eigener Oberfläche, eigener Datenhaltung und eigenem Funktionsumfang. cobra selbst formuliert das deutlich: Die beiden Linien basieren auf unterschiedlicher Technologie und lassen sich nicht 1:1 vergleichen.

Daraus folgen zwei Dinge, die im Erstgespräch immer wieder für Überraschungen sorgen:

  1. Ihre gewachsenen Anpassungen kommen nicht mit. Eigene Ansichten, Zusatztabellen, Formate und Dokumentvorlagen aus einer Classic-Installation lassen sich nicht übernehmen. Ein Wechsel in die Cloud-Linie ist ein Neuaufbau, keine Migration.
  2. Die Zusatzmodule aus der Classic-Welt greifen nicht. MAP+PLUS, PRINT+PLUS, die TAPI-Telefonie und viele Partner-Erweiterungen setzen auf dem Classic-Kern auf.

Die vier Cloud-Tarife

Tarif Preis ab Kurz gesagt
cobra CRM Cloud Base 19 € Im Kern eine Adressverwaltung mit Touchpoints. Steht seit der Neuordnung im Hintergrund.
cobra CRM Cloud Essential 36 € 360°-Kundensicht, Cloud-Telefonie, Sales Pipeline, Events.
cobra CRM Cloud Grow 54 € Dazu eigene Objekte, Automatisierung und Newsletter.
cobra CRM Cloud Max 79 € Maximale Ausbaustufe, voller API-Zugang, SSO, Protokollierung.

Alle Preise netto pro Nutzer und Monat, Stand September 2026. Quelle für Essential, Grow und Max: Preisübersicht der cobra GmbH. Cloud Base führt cobra dort nicht mehr auf; den Preis von 19 € nennen wir nach Herstellerangabe.

Die Tarife im Detailvergleich

Die Tarifkarten des Herstellers zeigen nur die Überschriften. Die Unterschiede, die im Alltag wirklich wehtun, stecken in der Detailtabelle – hier sind sie, sortiert nach dem, was Sie beim Umstieg merken.

In allen drei Cloud-Tarifen enthalten

Hosting und Support in Deutschland, deutsch- und englischsprachige Oberfläche, 360°-Kundensicht mit Historie, Adress- und Kontaktmanagement, Live-Dublettenbereinigung, DSGVO-Funktionen, Auto-Complete mit Domain-Suche, Adressware, Visitenkarten-Erfassung, Microsoft-365-Anbindung über Outlook, Funktionsberechtigungen, Aufgabenmanagement, die nativ integrierte NFON-Cloud-Telefonie mit Klick-zu-Wählen und Anruferkennung, Sales Pipeline Management, Zielgruppen-Listen, Event-Teilnehmermanagement, alle vier cobra-AI-Funktionen (Touchpoint-Zusammenfassung, Antwortvorschläge, Next Best Touchpoint, Wahl deutscher oder internationaler KI-Modelle), API-Zugang über zertifizierte Partner-Apps, KI-basierter Import sowie Export nach Excel und CSV.

Was in Cloud Essential noch fehlt

Das ist die Liste, die in Gesprächen für die meisten Überraschungen sorgt. Alle folgenden Punkte gibt es erst ab Cloud Grow:

Fehlt in Essential Warum das im Alltag auffällt
Gespeicherte Filter Jede wiederkehrende Auswertung muss neu zusammengeklickt werden
Individuelle Tabellenansichten Die Spalten lassen sich nicht auf die eigene Arbeitsweise zuschneiden
Live-Listen und Listen kombinieren Dynamische Zielgruppen entfallen
Beziehungs-Diagramme Konzernstrukturen bleiben unsichtbar
Teams-Telefonie und Transkription Nur die NFON-Grundfunktionen sind dabei
Newsletter-Versand Marketing läuft weiter über ein separates Tool
E-Mail-Autopilot Eingehende Mails landen nicht automatisch in der Historie
Anpassbare Exportformate Export nur im Standardformat
Funktionsberechtigungen mit Kriterien Rechte lassen sich nicht je Benutzer verfeinern
Customer Success Check-up Keine jährliche Standortbestimmung durch cobra

Was ausschließlich Cloud Max kann

Nur in Max
Änderungsprotokollierung 365 Tage Historie
Feldberechtigungen für eigene Objekte
Vollständiger API-Zugang Essential und Grow haben nur den Partner-App-Zugang
Web-Hooks für Live-Integration 50
Single Sign-on Microsoft Entra ID, Google, GitHub, OpenID Connect
Exklusive Vorteile Vorzugspreise für Events und Schulungen

Die Mengen im Vergleich

Merkmal Cloud Essential Cloud Grow Cloud Max
Cloud-Speicher 5 GB 10 GB 50 GB
Eigene Objekte (Object Builder) 1 Typ, max. 10.000 Datensätze 3 Typen, beliebig viele 50 Typen, beliebig viele
Word-Dokumentvorlagen 10 50 1.000
E-Mail-Vorlagen 10 50 1.000
Newsletter-Versand – 5.000/Monat 10.000/Monat
cobra FORMS mit cobra AI 300 Antworten/Monat 1.000/Monat 5.000/Monat
E-Mail-Autopilot – 2 Postfächer insgesamt 1 Postfach je Benutzer
cobra EVENT: Portale 1 3 20
cobra EVENT: Teilnehmer 150/Monat 1.000/Monat 5.000/Monat
Zahlungsgebühr beim Ticketkauf 8 % 5 % 4 %
Support Basic erweitert, E-Mail und Telefon erweitert, E-Mail und Telefon
cobra Learning Basic Premium Premium

Stand 23.09.2026, Quelle: Tarifvergleich der cobra GmbH.

Unser Fazit zu Cloud Essential: Der Tarif ist günstiger, als er sich rechnet. Ohne gespeicherte Filter und ohne individuelle Tabellenansichten fehlen zwei Dinge, die den Alltag in jedem CRM tragen – das merkt man nicht in der Demo, sondern in Woche drei. Wer die Cloud-Linie ernsthaft einsetzen will, sollte Grow als Ausgangspunkt rechnen und Essential nur wählen, wenn der Funktionsumfang wirklich reicht. Das sagen wir, obwohl die Differenz für uns keinen Unterschied macht.

Für wen die Cloud-Linie passt

Screenshot des cobra Neuheiten-Portals: Ankündigung der cobra CRM Cloud mit den Stichpunkten webbasiert, modern, AI-unterstützt, für Einsteiger und kleine Teams
cobra beschreibt die Zielgruppe der Cloud-Linie selbst: „speziell für CRM-Einsteiger, Start-ups und kleine Teams entwickelt". Screenshot vom Neuheiten-Portal der cobra GmbH, neuheiten.cobra-hilfe.de, abgerufen am 23.09.2026.

cobra beschreibt die Zielgruppe selbst als CRM-Einsteiger, Start-ups und kleine Teams – und das trifft es nach unserer Einschätzung gut. Die Cloud-Linie spielt ihre Stärken aus, wenn:

  • Sie neu mit einem CRM anfangen und keine Altdaten mit gewachsener Struktur mitbringen
  • Sie keinen Server betreiben wollen und Ihre IT ohnehin in Microsoft 365 lebt
  • Ihr Team verteilt arbeitet und der Browser der kleinste gemeinsame Nenner ist
  • Sie KI nicht als Zusatzthema, sondern als Teil des Alltags wollen

Weniger gut passt sie, wenn Sie eine gewachsene Classic-Installation haben, mit Zusatzmodulen arbeiten oder sehr spezielle Datenbankstrukturen brauchen. Dann sind die One-Tarife der ruhigere Weg – und Sie können die Cloud über den One-Zugang trotzdem nutzen.

Beides gleichzeitig: One Login

Das ist der Teil, der in der Diskussion oft untergeht: Wer einen One-Tarif bucht, bekommt Zugriff auf beide Produkte. Eine Anmeldung für die One Edition und die cobra CRM Cloud, Zugriff auf die Cloud direkt aus der One Edition heraus, und Benutzer- sowie Adressdaten lassen sich zwischen beiden übertragen.

Für viele unserer Kunden ist das die realistischste Variante: der gewohnte Client im Innendienst, der Browser für alle, die unterwegs nur schnell eine Adresse und die letzte Historie brauchen. Ob das Ihre Situation trifft, klären wir in der Tarifberatung – ehrlich auch dann, wenn die Antwort „bleiben Sie erst mal, wo Sie sind" lautet.

Unsere Einschätzung: Die Cloud-Linie ist gut gemacht und wird schnell besser. Sie ist aber kein Ersatz für eine gewachsene cobra Installation, und wer sie als solchen verkauft bekommt, sollte nachfragen. Reden Sie mit uns, bevor Sie umstellen – ein Gespräch kostet nichts, ein Fehlstart schon.

Sprechen wir über Ihr cobra

Ob Tariffrage, Update-Stau, Serverumzug oder ein Projekt, das nicht vorankommt: Beschreiben Sie kurz Ihre Situation – wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer ehrlichen Einschätzung.

  • Mehr als 15 Jahre cobra Erfahrung – vom Einzelplatz bis zur Konzernlösung
  • Ehrliche Beratung: auch, wenn weniger Lizenzen die bessere Antwort sind
  • Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags