cobra CRM Cloud Grow ist die mittlere Stufe der Cloud-Linie – ab 54 € netto pro Nutzer und Monat. cobra positioniert ihn „für alle, die ihr cloudbasiertes CRM erweitern und automatisieren möchten, um Geschäftsprozesse gezielt zu optimieren". Grow enthält alles aus Cloud Essential – und geht an den Stellen weiter, an denen ein CRM üblicherweise anfängt, Arbeit abzunehmen statt zu machen.
Was Grow zusätzlich kann
- Mehr Flexibilität für eigene Objekte und Strukturen – das Cloud-Pendant zu dem, was Classic-Anwender als Zusatz- und freie Tabellen kennen
- Aufgaben automatisieren statt jede Wiedervorlage von Hand zu setzen
- Zielgruppenmarketing und Newsletter direkt aus dem CRM – ohne Umweg über ein separates Tool
- Konzernstrukturen und Verbindungen visualisieren – wer gehört zu wem
- Zusätzliche Sicherheit durch erweiterte Berechtigungen
- Mehr Spielraum beim Ausbau Ihrer Prozesse
Die Kontingente im Klartext
| Cloud Grow | |
|---|---|
| Cloud-Speicher | 10 GB |
| Eigene Objekte | 3 Typen, beliebig viele Datensätze |
| Word- und E-Mail-Vorlagen | je 50 |
| Newsletter-Versand | 5.000/Monat |
| cobra FORMS mit AI | 1.000 Antworten/Monat |
| E-Mail-Autopilot | 2 Postfächer insgesamt |
| cobra EVENT | 3 Portale, 1.000 Teilnehmer/Monat, 5 % Zahlungsgebühr |
| Funktionsberechtigungen mit Kriterien | für eigene Objekte, benutzerbasiert |
| Support / cobra Learning | erweitert (E-Mail und Telefon) / Premium |
| Customer Success Check-up | jährlich |
Der Sprung von einem auf drei Objekt-Typen ist der eigentliche Grund für Grow – und dass die 10.000-Datensatz-Grenze fällt. Dazu kommen die 5.000 Newsletter im Monat, die ein separates Mailing-Tool in vielen Fällen überflüssig machen.
Die unterschätzten Zeilen im Tarifvergleich
Neben den Überschriften auf der Tarifkarte bringt Grow vier Dinge mit, die in der Werbung untergehen und im Alltag den Unterschied machen: gespeicherte Filter, individuelle Tabellenansichten, Live-Listen und die Dublettenbereinigung in voller Ausbaustufe. In Cloud Essential fehlen sie – wer dort startet, klickt sich jede wiederkehrende Auswertung neu zusammen.
Dazu kommen Teams-Telefonie und Transkription, die über die NFON-Grundfunktionen hinausgehen, sowie Beziehungs-Diagramme für Konzernstrukturen.
Der Punkt, an dem sich Grow rechnet
Die 18 € Aufpreis gegenüber Essential amortisieren sich nach unserer Erfahrung an genau zwei Stellen: beim Newsletter und bei der Automatisierung. Wer heute ein separates Newsletter-Tool bezahlt und die Empfänger von Hand exportiert, spart mit Grow Lizenzkosten und die wöchentliche Fleißarbeit gleich mit. Und wer Aufgaben nach festen Regeln vergibt – Wiedervorlage nach Angebot, Erinnerung vor Vertragsende –, bekommt hier zum ersten Mal ein Werkzeug dafür.
Wer dagegen keine Kampagnen fährt und keine wiederkehrenden Prozesse hat, zahlt bei Grow für Funktionen, die liegen bleiben. Das sagen wir auch dann, wenn die größere Lizenz für uns die bessere wäre.
Wo Grow an Grenzen stößt
Voller API-Zugang, Web-Hooks, Single Sign-on, Änderungsprotokollierung für Compliance-Nachweise und die maximale Ausbaustufe bei Objekten, Events und Forms gehören zu Cloud Max. Wenn Sie Schnittstellen zu anderen Systemen planen, prüfen Sie diesen Punkt vor der Entscheidung – nachträglich umzusteigen ist möglich, aber unnötig.
Preis und Bezug
Ab 54 € netto pro Nutzer und Monat (Stand September 2026; Quelle: Preisübersicht der cobra GmbH). Testzugang und Einrichtung über uns. In der Tarifberatung rechnen wir Grow gegen cobra One Grow – gleicher Preis, andere Technologie, andere Stärken.