Seit heute führt cobra seine Tarife in zwei klar getrennten Linien. Wer die letzten Monate „cobra One" als Sammelbegriff für alles Neue benutzt hat, sollte einmal kurz umdenken – die Namen liegen dicht beieinander, die Produkte nicht.
Was jetzt wie heißt
| Linie | Tarife | Preis ab |
|---|---|---|
| cobra One – reines On-Premise, bewährter Classic-Kern | One Essential · One Grow · One Max | 36 € · 54 € · 79 € |
| cobra CRM Cloud – ausschließlich Cloud, Neuentwicklung | Cloud Base · Cloud Essential · Cloud Grow · Cloud Max | 19 € · 36 € · 54 € · 79 € |
Alle Preise netto pro Nutzer und Monat, Stand 23.09.2026. Quelle für Essential, Grow und Max: Preisübersicht der cobra GmbH. Cloud Base führt cobra dort nicht mehr auf; den Preis von 19 € nennen wir nach Herstellerangabe.
Die wichtigste Einzeländerung: „cobra One Base" heißt jetzt cobra CRM Cloud Base. Der Name war von Anfang an irreführend, weil das Produkt nie etwas mit dem Classic-Kern der One-Tarife zu tun hatte. Die Umbenennung räumt dieses Missverständnis auf – und schiebt den Tarif gleichzeitig in den Hintergrund: Auf der Preisübersicht des Herstellers taucht er nicht mehr prominent auf. Mit 19 € netto bleibt er der günstigste Einstieg, ist aber ersichtlich nicht mehr das Produkt, auf das cobra setzt.
Was sich für Bestandskunden ändert
Kurz gesagt: nichts. Ihre Installation läuft weiter, Ihre Lizenz bleibt gültig, Support und Updates laufen wie bisher. Die klassischen Versionen ADRESS PLUS, CRM PLUS, CRM PRO und CRM BI sind weiterhin für Bestandskunden verfügbar – für Neukunden bleiben sie abgekündigt.
Eine Sache lohnt aber den Blick: Die One-Preise sind günstiger geworden. Essential startet heute bei 36 € statt bei 46 €, Grow bei 54 € statt 67 €, Max bei 79 € statt 94 €. Wer in den letzten Monaten ein Angebot bekommen oder einen Wechsel zurückgestellt hat, sollte neu rechnen lassen.
Der Teil, über den zu wenig gesprochen wird: One Login
Mit einem One-Tarif bekommen Sie seit der Neuordnung Zugriff auf beide Welten: eine Anmeldung für Ihre One Edition und die cobra CRM Cloud, Zugriff auf die Cloud direkt aus der One Edition heraus, und Benutzer- sowie Adressdaten lassen sich zwischen beiden übertragen.
Für viele Betriebe ist das die eigentlich interessante Neuerung. Der Innendienst arbeitet weiter im gewohnten Client mit allen Zusatzmodulen, und wer unterwegs nur schnell eine Adresse und die letzte Historie braucht, macht den Browser auf. Bisher musste man sich für einen Weg entscheiden.
Was wir Kunden gerade raten
- Verwechseln Sie die Linien nicht. „Essential" gibt es zweimal, zum selben Preis, in zwei völlig verschiedenen Produkten. Vor jedem Angebot gehört geklärt, welche Linie gemeint ist.
- Cloud ist kein Migrationsziel für gewachsene Installationen. Daten lassen sich übernehmen, Ansichten, Zusatztabellen und Zusatzmodule nicht. Wer heute mit MAP+PLUS oder PRINT+PLUS arbeitet, bleibt bei One.
- Rechnen Sie die KI-Kosten mit. In One Essential und Grow lizenzieren Sie Ihren AI-Provider selbst (OpenAI, Azure oder IONOS). Erst in One Max ist die Fair-Use-Flatrate von cobra enthalten. Das verschiebt den Vergleich zwischen Grow und Max spürbar.
- Nutzen Sie den Anlass für einen Lizenz-Check. Eine Umbenennung ist ein guter Moment, um zu prüfen, ob Sie noch für Anwender zahlen, die es nicht mehr gibt. Wir sprechen das offen an – auch wenn wir daran weniger verdienen. Warum, steht in Zu viele cobra Lizenzen.
Und jetzt?
Wenn Sie wissen wollen, welcher Tarif zu Ihrer Installation passt, hilft der Tarifvergleich – er stellt beide Linien nebeneinander und ordnet jeder klassischen Version einen Nachfolger zu. Wenn Sie es lieber mit jemandem durchsprechen: Unsere Tarif- und Lizenzberatung kostet Sie ein Telefonat, und die Empfehlung lautet häufiger „bleiben Sie erst mal, wo Sie sind", als man bei einem Solutionpartner vermuten würde.
Sprechen Sie uns an – wir sortieren das mit Ihnen.