cobra CRM Cloud Essential ist der Cloud-only-Basistarif der Cloud-Linie – ab 36 € netto pro Nutzer und Monat. cobra beschreibt ihn als Tarif „mit smarter Kommunikation und Vertriebsfunktionen für Sales Pipeline Management und Customer Success". Anders als cobra One Essential läuft er ausschließlich in der Cloud und baut auf einer anderen Technologie auf.
Die Highlights
- 360°-Kundensicht und Historie – alles zu einem Kunden auf einer Oberfläche
- Integrierte Kommunikation mit Cloud-Telefonie, Vorlagen und KI-Unterstützung
- Aufgaben zentral managen statt verteilt in Outlook und auf Notizzetteln
- cobra AI in jedem Schritt – Adresserfassung, Touchpoints, Webformulare und mehr
- Leads und Verkaufschancen gezielt steuern über die Sales Pipeline
- Events managen direkt aus dem CRM heraus
Was die Cloud-Plattform mitbringt
Alle Cloud-Tarife teilen dieselbe Basis: Hosting und Support in Deutschland, eine deutsch- und englischsprachige Oberfläche, Live-Dublettenbereinigung, DSGVO-Funktionen, Microsoft-365-Integration über das cobra Outlook Add-In und nativ integrierte Cloud-Telefonie. Ein SQL-Server, eine Installation oder ein Terminalserver sind nicht nötig.
Die Kontingente im Klartext
| Cloud Essential | |
|---|---|
| Cloud-Speicher | 5 GB |
| Eigene Objekte | 1 Typ, max. 10.000 Datensätze |
| Word- und E-Mail-Vorlagen | je 10 |
| cobra FORMS mit AI | 300 Antworten/Monat |
| cobra EVENT | 1 Portal, 150 Teilnehmer/Monat, 8 % Zahlungsgebühr |
| Newsletter-Versand | nicht enthalten |
| E-Mail-Autopilot | nicht enthalten |
| Support / cobra Learning | Basic / Basic |
Die Zahl, die am häufigsten zum Problem wird, sind die Vorlagen. Zehn Word- und zehn E-Mail-Vorlagen sind schnell aufgebraucht: Angebot, Auftragsbestätigung, Lieferschein, drei Mahnstufen – und schon bleiben vier. Wer aus einer gewachsenen Classic-Installation kommt, sollte vorher zählen.
Der zweite Engpass ist der Object Builder. Ein einziger Objekt-Typ mit maximal 10.000 Datensätzen ist die Cloud-Entsprechung zu genau einer Zusatztabelle. Sobald Sie Projekte und Geräte und Verträge abbilden wollen, brauchen Sie Cloud Grow.
Die Grenzen von Cloud Essential
Essential ist bewusst der Einstieg – die Liste dessen, was fehlt, ist aber länger, als die Tarifkarte vermuten lässt. Erst ab Cloud Grow gibt es:
- Gespeicherte Filter und individuelle Tabellenansichten – die beiden Punkte, die im Alltag am meisten ausmachen
- Live-Listen und das Kombinieren von Listen
- Beziehungs-Diagramme für Konzernstrukturen
- Teams-Telefonie und Transkription (die NFON-Grundfunktionen sind in Essential dabei)
- Newsletter-Versand und der E-Mail-Autopilot
- Anpassbare Exportformate und Funktionsberechtigungen mit Kriterien
- der jährliche Customer Success Check-up
Voller API-Zugang, Web-Hooks, Single Sign-on, Feldberechtigungen und die Änderungsprotokollierung kommen erst mit Cloud Max.
Das sagen wir offen, auch wenn es uns nichts bringt: Ohne gespeicherte Filter und ohne individuelle Tabellenansichten fehlen zwei Dinge, die jedes CRM im Alltag tragen. Das merkt man nicht in der Demo, sondern in Woche drei. Wenn Sie die Cloud-Linie ernsthaft einsetzen wollen, rechnen Sie Grow als Ausgangspunkt – und wählen Sie Essential nur, wenn der Umfang wirklich reicht.
Wichtiger als jede Funktionsliste ist aber die Grundsatzfrage: Die Cloud-Linie ist kein Migrationsziel für gewachsene Classic-Installationen. Wer heute CRM PLUS mit eigenen Tabellen und Zusatzmodulen fährt, landet bei den One-Tarifen – nicht hier.
Preis und Bezug
Ab 36 € netto pro Nutzer und Monat (Stand September 2026; Quelle: Preisübersicht der cobra GmbH). Einen kostenlosen Testzugang und die Einrichtung bekommen Sie über uns. Vorher lohnt der Blick in unsere Tarifberatung: Bei identischem Preis von 36 € stellt sich die Frage, ob nicht cobra One Essential besser passt – der gibt Ihnen zusätzlich die Wahl beim Betrieb und den Zugang zur Cloud gleich mit dazu.
Unser Rat: Vergleichen Sie Cloud Essential und One Essential nicht über die Funktionsliste, sondern über Ihre Ausgangslage. Fangen Sie bei null an, ist die Cloud angenehmer. Haben Sie Daten und Gewohnheiten, gewinnt fast immer One.