Zwischen Werkstatt und Großindustrie
Zwischen Handwerk und Großindustrie liegt eine Welt, die in CRM-Broschüren selten vorkommt: der herstellende Betrieb. Das ist die Möbelmanufaktur, der Sondermaschinenbauer mit 25 Beschäftigten oder der Lebensmittelproduzent mit Händlernetz. Diese Betriebe sind zu groß für Zettelwirtschaft und Excel-Listen und zu klein für ein Konzernprojekt. Genau sie sind klassische cobra Anwender.
Was ein Adresssystem für Hersteller leisten muss
- Zwei Kundenwelten in einer Datenbank: Händler und Wiederverkäufer auf der einen Seite, Endkunden auf der anderen, mit Hierarchien, Konditionsmerkmalen und getrennten Selektionen
- Angebots- und Auftragsanbahnung: Wer hat was angefragt, wo steht das Angebot, wann wird nachgefasst? Die Sales Pipeline gibt es ab cobra One Essential
- Warenwirtschaft verbunden: Belege und Umsätze aus dem ERP sind am Kontakt sichtbar, per Standardschnittstelle oder API-Anbindung. Die Rechnung schreibt weiterhin die Warenwirtschaft
- Produkt- und Chargenbezug: Was hat der Kunde wann gekauft? Als Zusatztabelle am Kontakt wird aus der Adressliste eine echte Kundenakte
- Reklamation und Service: Servicefälle mit Historie statt Zuruf über den Hof
- Messen und Hausausstellungen: Leads per Visitenkarten-Scan erfassen, Einladungen über cobra EVENT abwickeln
Dokumente direkt aus der Datenbank
Kaum eine Branche gibt so viele Dokumente aus wie Hersteller: Preislisten je Händlergruppe, Auftragsbestätigungen, Etiketten, Begleitpapiere und Serienbelege. Hier spielt PRINT+PLUS seine Stärke aus. Die Erweiterung gibt beliebige Datensätze aus cobra formatiert nach Word, Excel oder PDF aus, mit automatischer Nummernvergabe und Schutz vor doppeltem Druck. In vielen unserer Herstellerprojekte ist PRINT+PLUS nach cobra selbst das meistgenutzte Werkzeug.
Aus der Praxis: ein Hersteller von Spezialmöbeln
Ein Hersteller von Spezialmöbeln arbeitet mit drei Zielgruppen: Sanitätshäusern, Krankenkassen und Privatkunden. Die Sanitätshäuser sollten stärker in den Fokus rücken, bestehende Beziehungen intensiver gepflegt und Altkunden reaktiviert werden. Das Projekt hatte drei Teile:
- Zielgruppen und Kundenkategorien: gemeinsam festgelegt, welche Gruppen künftig vorrangig angesprochen werden und woran reaktivierbare Kunden zu erkennen sind
- Einführung von cobra CRM PRO: Installation, Anpassungen, Import der Adressen und gemeinsam entwickelte Workflows für Marketing und Vertrieb
- Dialogmarketing: eine Kampagne zur Gewinnung neuer Endkunden
Das Ergebnis: Automatisierte Workflows haben die Kundengewinnung effizienter gemacht. Die Beschäftigten schätzen vor allem, dass keine Informationen mehr verloren gehen und vertriebliche Aufgaben strukturiert abgearbeitet werden. Das Projekt lief 2021; der empfohlene Nachfolger von CRM PRO ist heute cobra One Max.
Tarif und Einstieg
Kleine Betriebe starten mit One Essential. Sobald Auswertungen, Newsletter an Händler oder die automatische E-Mail-Zuordnung mit dem E-Mail-Autopilot dazukommen, ist One Grow die richtige Stufe. Soll ein Produktkonfigurator oder eine Branchensoftware angebunden werden, plant unsere Individualprogrammierung die Schnittstelle.
So läuft ein Projekt ab
Bei Herstellern beginnen wir mit den Kundengruppen, nicht mit der Software. Wir treten als Umsetzer an und bleiben danach Ihr Ansprechpartner:
- Erstgespräch: kostenlos; erzählen Sie uns, was Sie herstellen und an wen Sie verkaufen
- Kundengruppen und Datenstruktur: Händler, Endkunden, Produkte, Servicefälle und die Felder, nach denen Sie später selektieren
- Übernahme und Anbindung: Adressen bereinigt importieren, Warenwirtschaft anbinden, Dokumentvorlagen in PRINT+PLUS anlegen
- Schulung: Innendienst und Vertrieb lernen das System an echten Angeboten und Servicefällen
- Begleitung: Support, Updates und neue Vorlagen, wenn das Sortiment wächst
Häufige Fragen
Wir haben schon eine Warenwirtschaft. Wozu dann ein CRM?
Weil die Warenwirtschaft Belege verwaltet, aber keine Beziehungen. Wer hat angefragt, wann wird nachgefasst, welcher Händler war lange nicht mehr auf der Hausausstellung? Das steht in cobra. Belege und Umsätze holt cobra per Schnittstelle aus der Warenwirtschaft an den Kontakt, damit nichts doppelt gepflegt wird.
Können wir Händler und Endkunden getrennt anschreiben?
Ja. Händler und Endkunden liegen in einer Datenbank, unterscheiden sich aber über Adresstyp, Konditionsmerkmale und Hierarchie. Eine Selektion wie „alle Fachhändler mit Umsatz im Vorjahr“ ist damit schnell erstellt, ebenso ein Newsletter nur an Endkunden mit Werbeeinwilligung. Preislisten je Händlergruppe erzeugt PRINT+PLUS aus derselben Selektion.
Kann cobra auch Rechnungen schreiben?
In einfachen Fällen ja: Das E-Rechnungsmodul erzeugt Rechnungen im Format ZUGFeRD aus Word-Vorlagen direkt in cobra. Wer eine Warenwirtschaft mit Rechnungsfunktion nutzt, lässt die Rechnung dort und braucht das Modul nicht doppelt. Wir prüfen zuerst, wo Rechnungen in Ihrem Ablauf entstehen sollen.
