Wen wollen Sie erreichen?
Neukundengewinnung beginnt mit einer einfachen Frage: Wen wollen Sie eigentlich erreichen? Wer die Antwort nur ungefähr kennt, kauft Streuverlust. Wer sie genau kennt, braucht die passenden Daten, und die liefern wir als Ergänzung zu unseren CRM-Leistungen. Unsere Rolle ist zuerst Mitdenken: Wir übersetzen Ihr Wunschprofil in eine saubere Selektion. Danach setzen wir um: Lieferung, Import und Abgleich mit Ihrem Bestand.
Firmenadressen: selektiert statt geschüttet
Wir liefern Adressen deutscher Unternehmen, selektierbar nach Branche, Unternehmensgröße und Standort. Die Merkmale reichen von Firmenname, Anschrift, Telefon und E-Mail über Branche, Umsatzklasse und Mitarbeiterzahl bis zu Finanzkennzahlen. Dafür arbeiten wir mit rund 50 Adresslieferanten für Deutschland zusammen, für europäische und weltweite Adressen mit mehreren hundert.
Der Lieferant macht den Unterschied. Günstige Anbieter sammeln Adressen teils automatisch von Websites und Verzeichnissen und ordnen die Branche nach Worthäufigkeit zu. Dann landet schon einmal eine Unternehmensberatung für Bäckereien in der Branche „Bäckerei“. Sorgfältigere Anbieter arbeiten mit Handelsregistereinträgen, Veröffentlichungen und telefonischer Recherche. Hundertprozentig genau ist kein Anbieter, aber die Unterschiede sind groß.
Import in cobra: so landen die Adressen sauber im System
Gekaufte Adressen kommen meist als Excel-Liste und gehen über den Import-Assistenten in cobra (Reiter Daten → Importieren). Wir achten dabei auf fünf Punkte:
- Felder zuordnen: Jede Spalte der Liste wird dem passenden cobra Feld zugeordnet. Eindeutige Nummern wie die DUNS-Nummer übernehmen wir mit, weil sie spätere Abgleiche erleichtern.
- Quelle hinterlegen: Lieferant und die p17 GmbH als Adressmittler werden als Herkunft gespeichert. So können Sie bei einer Datenschutzauskunft sofort sagen, woher eine Adresse stammt.
- Importierte Adressen recherchieren: Diese Option markiert alle neuen Datensätze. Sie lassen sich danach gesammelt mit Stichwörtern versehen oder bei einem Fehler auf einen Klick wieder entfernen.
- Erst prüfen, dann importieren: Die Prüffunktion des Assistenten zeigt zu lange Feldinhalte und Lesefehler, bevor ein Datensatz in der Datenbank landet.
- Dubletten abgleichen: Neue Adressen werden gegen Ihren Bestand geprüft, damit nichts doppelt angeschrieben wird.
Den Import Schritt für Schritt zum Nachmachen beschreibt der Beitrag Firmenadressen in cobra importieren.
Verbandsdaten: OECKL Wirtschaft
Für alle, die mit Entscheidungsträgern arbeiten, von der politischen Kommunikation bis zum Verbandsmarketing, integrieren wir die Datenbank OECKL Wirtschaft: Präsidien, Geschäftsführungen und Vorstände aus Industrie, Verbänden, IHKs, Handel, Handwerk, Banken, Verkehr, Landwirtschaft, Gesundheitswesen und mehr, jeweils mit Position und Organisation. Die Daten gibt es als Einzelbezug oder direkt integriert in cobra über den astendo editManager, der auch die redaktionelle Pflege übernimmt.
Wenn die Daten im CRM veraltet sind
Nicht jedes Datenprojekt beginnt mit neuen Adressen. Oft ist der eigene Bestand das Problem: Dubletten, verzogene Firmen, fehlende Branchen. Für Bereinigung, Dublettenabgleich und Anreicherung mit Branche, Mitarbeiter- und Umsatzklasse ist der Geschäftsbereich Daten der p17 GmbH zuständig. Einen ersten Überblick über den Zustand Ihrer Daten gibt das Datenaudit.
So läuft ein Datenprojekt ab
- Zielgruppe schärfen: Branche, Region, Größenklasse und Zweck; wir übersetzen Ihr Wunschprofil in eine saubere Selektion.
- Angebot und Probelieferung: Sie bekommen Menge und Preis vorab und prüfen Qualität und Passung an einem Ausschnitt, bevor Sie bestellen.
- Import und Dublettenabgleich: Die Adressen landen strukturiert in Ihrem cobra, ohne Ihren Bestand zu verwässern.
- Anschluss: Aus Daten werden Kunden erst durch Ansprache, ob per Newsletter, Telefonkampagne oder Außendiensttour.
Grenzen
Gekaufte Adressen sind Rohmaterial, keine Leads, und nicht jede Zielgruppe lässt sich sinnvoll einkaufen. Ob sich ein Datenprojekt für Ihren Fall lohnt, sagen wir Ihnen im Erstgespräch, kostenlos und mit konkreter Mengen- und Machbarkeitseinschätzung. Welche Kanäle Sie mit gekauften Adressen nutzen dürfen, ist eine Rechtsfrage; einen ersten Überblick gibt der Beitrag Werbeeinwilligung: die Regeln je Kanal. Eine Rechtsberatung ersetzt er nicht.
Häufige Fragen
Was kostet eine Firmenadresse?
Das hängt von vier Dingen ab: welche Merkmale Sie brauchen, wie viele Adressen, ob Sie sie einmalig oder mehrfach nutzen und welcher Lieferant passt. Je mehr Adressen, desto günstiger die einzelne. Manche Anbieter berechnen zusätzlich eine Selektionspauschale oder einen Mindestbestellwert. Für ein Angebot brauchen wir Branche, Merkmale, Region und Verwendungszweck.
Warum nicht einfach den günstigsten Anbieter nehmen?
Weil günstige Adressen oft automatisch von Websites gesammelt und dann häufiger falsch zugeordnet werden, etwa bei der Branche. Aus unserer Erfahrung im Adresshandel rechnen wir bei solchen Daten mit rund 10 Prozent fehlerhaften Adressen, bei sorgfältig recherchierten mit rund 5 Prozent. Jede falsche Adresse kostet im Mailing oder am Telefon noch einmal Geld.
Wie bleiben die Adressen aktuell?
Durch regelmäßigen Abgleich. Eine ungepflegte Adressliste ist erfahrungsgemäß nach etwa zwei Jahren nicht mehr aktuell. Beim Abgleich werden Umzüge, Insolvenzen und Löschungen nachgetragen. Eine eindeutige Nummer je Firma, etwa die DUNS-Nummer, macht das deutlich einfacher; deshalb übernehmen wir sie beim Import mit in cobra.
Können wir Firmen auch selbst aus cobra heraus recherchieren?
Ja, mit dem OptiServer greifen Sie direkt aus cobra auf Millionen Firmenadressen zu. Das passt, wenn Sie laufend einzelne Firmen nachschlagen oder Datensätze ergänzen möchten. Für eine größere Zielgruppe auf einmal ist dagegen eine Selektion mit Lieferung und Import meist der übersichtlichere Weg.
