Zwei Sorten von Anfragen
Wir bekommen viele CRM-Anfragen – und lieben jede einzelne. Aber es gibt zwei Sorten: die, bei denen wir dreimal nachfragen müssen, bevor wir überhaupt eine Richtung nennen können. Und die, bei denen wir nach dem ersten Lesen schon eine fundierte Einschätzung schicken können, welcher cobra One Tarif passt und was das Projekt ungefähr kostet. Der Unterschied sind fünf Angaben.
1. Wie viele Menschen sollen damit arbeiten?
Die Nutzerzahl bestimmt Lizenzkosten und oft auch den Tarif. Wichtig: Zählen Sie ehrlich – wer arbeitet wirklich täglich im CRM, wer braucht nur Lesezugriff (dafür gibt es günstigere Wege), wer gar keinen? Die Erfahrung aus unserer Lizenzberatung: Die erste Schätzung liegt fast immer zu hoch.
2. Womit arbeiten Sie heute?
Excel-Listen, eine Access-Datenbank, ein Alt-CRM, der Lexware Kundenmanager? Die Antwort entscheidet über den Datenübernahme-Aufwand – oft der unterschätzte Teil des Projekts. Ein Satz zur Datenqualität („ca. 8.000 Adressen, viele Dubletten“) hilft enorm.
3. Welche Systeme müssen angebunden werden?
ERP oder Warenwirtschaft (welche?), Newsletter-Tool, Telefonanlage, DMS, Branchensoftware. Schnittstellen sind der häufigste Grund, warum aus einem Essential- ein Grow- oder Max-Projekt wird – besser, das steht von Anfang an auf dem Tisch.
4. Was soll das CRM können – als Aufgaben, nicht als Features?
Nicht „wir brauchen KI und Dashboards“, sondern: „Wenn ein Kunde anruft, wollen wir sofort die Historie sehen.“ – „Wir wollen zweimal im Jahr alle A-Kunden anschreiben.“ Solche Sätze lassen sich in Funktionen übersetzen und später testen. Der Auswahl-Leitfaden zeigt die Methode.
5. Cloud oder eigener Server?
Gibt es eine IT-Betreuung und vorhandene Server – oder soll das Thema komplett aus dem Haus? Die Cloud-oder-On-Premise-Frage beeinflusst Tarif, Kosten und Projektablauf.
Und dann?
Schicken Sie uns diese fünf Punkte formlos über das Kontaktformular – als Stichpunkte, nicht als Lastenheft. Sie bekommen von uns eine Systemempfehlung mit erster Preisorientierung und eine ehrliche Einschätzung, ob sich ein Beratungsgespräch lohnt oder ob die Sache klar ist. Kein Callcenter, kein Sales-Funnel: Die Antwort schreibt jemand, der das Projekt hinterher auch umsetzen würde.
