Die Ausgangslage im Juni 2026
Hinweis
Nachtrag vom 23.09.2026: cobra hat die Tarife inzwischen umbenannt und in zwei Linien getrennt. „cobra One Base“ heißt heute cobra CRM Cloud Base und gehört zur neuen Cloud-Linie mit Cloud Essential, Cloud Grow und Cloud Max. Die Tarife cobra One Essential, Grow und Max heißen unverändert so; ihre Preise sind gesunken. Was sich genau geändert hat, steht in unserem Beitrag Neue cobra Tarifnamen und im Tarifvergleich.
Seit Anfang 2026 ist es offiziell: Die klassischen cobra Versionen sind für Neukunden Geschichte. ADRESS PLUS ging zum 01.01.2026 aus dem Programm, CRM PLUS und CRM PRO folgten zum 15.04.2026. Die Zukunft heißt cobra One – und sorgt bei vielen Bestandskunden erst einmal für Verwirrung. Sortieren wir das.
Die Tarife in einem Satz
- cobra CRM Cloud: Komplett neu entwickelte Cloud-Linie für Neueinsteiger – läuft im Browser, kein Server nötig. Hieß bei Erscheinen dieses Artikels noch „cobra One Base“.
- cobra One Essential (ab 36 € netto): Der Nachfolger von ADRESS PLUS – bewährter Kern plus Sales Pipeline, cobra AI und M365-Integration.
- cobra One Grow (ab 54 € netto): Der Nachfolger von CRM PLUS – mit BI-Dashboards, Workflows, Newsletter-Versand und E-Mail-Autopilot.
- cobra One Max (ab 79 € netto): Der Nachfolger von CRM PRO und CRM BI – praktisch ohne Mengenbegrenzungen, mit AI-Flatrate und BI für alle.
Die Preise gelten je Nutzer und Monat netto bei 12 Monaten Laufzeit, Stand Oktober 2026 (Quelle: Preisübersicht der cobra GmbH). Bei Erscheinen dieses Beitrags lagen die One-Preise höher; die Änderung erklärt der Beitrag Neue cobra Tarifnamen.
Das größte Missverständnis: „Das Cloud-CRM ist doch das neue ADRESS PLUS“
Ist es nicht. Die Cloud-Linie ist eine eigenständige Neuentwicklung ohne den Classic-Kern: keine Zusatztabellen-Welt, keine gewachsenen Ansichten, reine Cloud. Wer heute mit ADRESS PLUS arbeitet und „einfach das Neue“ bestellt, erlebt eine Überraschung. Der echte Nachfolger ist One Essential – er basiert auf demselben Kern wie Ihre heutige Installation, Ihre Daten und Anpassungen ziehen mit um.
Wer sollte jetzt handeln?
Kurzfristig handeln sollten Sie, wenn Ihre AGV-Verlängerung in den nächsten Monaten ansteht (vorher rechnen!), wenn Sie noch den Lexware Kundenmanager einsetzen (seit 2018 ohne Updates) – oder wenn Sie ohnehin ein Projekt wie Serverwechsel oder Newsletter-Einführung planen und den Umstieg gleich mitnehmen können.
Entspannt bleiben können alle anderen: Die Classic-Installationen laufen weiter, Support und Updates gibt es weiterhin. Aber: Machen Sie sich einen Kalendereintrag für Ihre nächste Vertragsverlängerung – das ist der natürliche Entscheidungspunkt.
Unser Rat
Entscheiden Sie nicht nach Produktnamen, sondern nach tatsächlicher Nutzung: Welche Tabellen sind gefüllt, welche Funktionen laufen wirklich? Die komplette Zuordnung finden Sie im Tarifvergleich – und wenn Sie es genau wissen wollen, machen wir den kostenlosen Tarif-Check mit Blick in Ihre echte Datenbank.
